Montag, 25. Januar 2010

Entscheidung

"Und wenn Du kurz davor bist,
kurz vor dem Fall,
und wenn Du denkst,
"Fuck it all!"
Und wenn Du nicht weißt,
wie soll es weitergehen:
Kapitulation!"
[Tocotronic - Kapitulation]
Ich habe heute für mich eine Entscheidung getroffen. Eine in meinen Augen schwerwiegende Entscheidung. Aber ich glaube das es das einzig Richtige ist, was ich momentan tun kann. Kapitulieren! Ein Wort welches ich nicht gern benutze, da es gegen meine Natur spricht. Ich bin eine der größten Kämpferinnen und gebe nicht so einfach auf. Ich habe aber gemerkt, dass es für mich an der Zeit ist aufzugeben, es einfach geschehen zu lassen. Ich hatte befürchtet das es so kommen wird. Hab immer dagegen gehalten, hab gehofft das es doch anders wird. Aber ich wurde mal wieder eines Anderen belehrt ...

Ich muss mit der Entscheidung und all ihren nachfolgenden Konsequenzen leben und sie überleben. Darf nicht mehr verlangen, darf nicht mehr erwarten ... Wie es weiter geht und wohin es führt, wird nur die Zeit zeigen.

Sonntag, 24. Januar 2010

Freundschaft

Was ist Freundschaft eigentlich? Ich habe ziemlich lange darüber nachgedacht und habe nach Jahren des Nachdenkens und Enttäuscht werdens meine Definition was Freundschaft ist und ausmacht gefunden. Ich glaube es zumindest. Aber ich denke, für jeden ist Freundschaft etwas anderes. Jeder definiert es für sich und seine Situation. Ich bin glaube eine der wenigen Menschen die zwischen Freunden, Kumples und Bekannten ziemlich harte Grenzen zieht. Aber in einem Punkt sind wir uns einig, jeder hat irgendwie Menschen in seinem Leben schon getroffen, die einen so stark geprägt haben, dass man auf sie ungern verzichten möchte. Und jeder wird festgestellt haben, dass viele Menschen gekommen sind und auch wieder gegangen sind, ohne etwas von sich bei uns zu lassen.

Solche Menschen die mich geprägt haben und das aus mir gemacht haben, was ich heute bin (Beschwerden bitte an sie) sind mir begegnet und 2 sind mir davon wichtig und eine kleine Erwähnung wert.
Nummer 1 ist vor nun gut mehr als 5 Jahren in mein Leben gestolpert. Diese kleine quirrlige rothaarige Person, die immer ein Lachen auf dem Gesicht hat, die kein Wässerchen trüben kann, ist meine beste Freundin. Sie ging mit mir schon durch so manches Tief, wenn ich mal wieder heulend auf dem Bett saß, weil ich die Welt und Handlung von Personen nicht verstanden habe. Sie hat mir unseren imaginären Hammer über den Schädel gezogen, wenn ich mir unsicher bei Männern war. Mit ihr hab ich so manch lustigen Abend tanzend und lachend in diversen Bars in unserer Stadt erlebt. Bei ihr in der Wohnung haben wir komisch aussehendes, aber trotzdem verdammt leckeres, Essen gekocht und über Gott und die Welt geredet und häufiger noch abgelästert (ach nein, Feststellungen gemacht) Ja, schön war´s. Mittlerweile steht ein Mann an ihrer Seite und sie hat verständlicher Weise nicht mehr soviel Zeit für mich, aber da bin ich ziemlich entspannt geworden.
Nummer 2 hat mich dagegen in einer ganz anderen Weise geprägt. Er hat das aus mir gemacht was ich heute bin. Seit einem Jahr verging kaum ein Tag an dem wir nicht miteinander geredet haben. An dem ich ihm nicht den Bildschirm vollgeheult habe, weil mich mal wieder ein Mensch enttäuscht hat oder (vor allem in der letzten Zeit) ich mit den Auswirkungen eines geplatzen Traums zu kämpfen habe. Viele Abende haben wir uns vorm Rechner um die Ohren gehauen und dabei über Politik, Musik, Filme und das Leben diskutiert und gestritten. Mit seiner einfühlsamen Art und Weise hat er mir immer die Handlungen von Menschen erklärt, warum sie Dinge tun oder warum sie einige nicht tun. Wir haben uns gemeinsam über beiderseitige Glücksmomente gefreut und auch gemeinsam über ähnlich klingende Erlebnisse geweint.

"Ich habe mich mit Gott geprügelt. Ich habe Dämonen gesagt was mir nicht passt. Es ist ein gutes Gefühl zu sagen wir kennen uns noch in 10 Jahren! Wir erinnern uns an alles, an jede Geste jedes Wort. Und ich steh hier um dir zu sagen, es gibt nichts das man vermisst. Ich fragte nie nach Erlaubnis, ich fragte mich nur wo du bist."
[Tomte - Was den Himmel erhellt]

Samstag, 23. Januar 2010

Mein erster ...

Blog überhaupt! Warum ich jetzt auch? Keine Ahnung. Langeweile, überhöhtes Mitteilungsbedürfnis, was ich mit Freunden nicht mehr teilen kann. Vielleicht will ich auch nur verstehen, „was die Welt im innersten zusammenhält“ und vielleicht, wenn ich den ein oder anderen Beitrag (mit wahrscheinlich zumeist verschwenderischen Gedanken) schreibe, dass die dann jemand liest und mir die Welt erklärt.
Hm... ich glaube es ist von allem etwas. Wenn ich so gerade darüber nachdenke, ist es vorrangig Ablenkung. Ablenkung von Uni (grausige Klausuren -.-), Ablenkung was in der letzten Zeit so abrupt mit mir passiert ist (einmal die Beine ordentlich weggerissen zu bekommen, prägt einen ziemlich stark), Ablenkung vor der Zukunft und Ablenkung vor mir selbst (ja, ich bin mir schon selbst anstrengend genug ^^)
Na ich bin jedenfalls mal gespannt, wo mich das hier alles hinführen wird und vorallem wie lange. Wahrscheinlich werde ich häufig vorm Rechner sitzen und mir denken „Nein, dass ist zu intim“ oder „Uff... wirklich? Ist doch öde“...
Der Name des Blogs "Mein Leben und Ich" hat übrigens nichts mit der gleichnamigen Fernsehserie zu tun. Zudem denke und weiß ich auch, dass mein Leben wohl nicht so turbulent ist, wie jenes von Wolke Hegenbarth ...
Also denn: auf einen neuen Blog unter den 20 Mrd. Anderen!